EU-Berufskraftfahrer müssen eine Grundqualifikationerwerben und regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen, 
um gewerblich im Personen- und Güterverkehr tätig sein zu dürfen. Krumme Touren fahren kommt Sie teuer zu stehen – bis zu 5.000 Euro Bußgeld kostet das Fahren ohne entsprechende Qualifikation oder Weiterbildung! Wollen Sie mehr über unser Weiterbildungsangebot erfahren?


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Weiterbildung – auch für Sie ein Muss?
Viele Fahrer und Betriebe wissen nicht, dass sie vom Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz betroffen sind. Gerade in Unternehmen, deren Hauptgeschäft nicht im Güterkraft- oder Personenverkehrs liegt, wird oft nicht beachtet, dass angestellte Fahrer für Auslieferungen o. ä. an der Weiterbildung teilnehmen müssen. 


Auch Fahrer, die beispielsweise zur Aushilfe in einer Spedition tätig sind, müssen künftig eine Grundqualifikation bzw. Weiterbildung nachweisen. Ebenso betroffen von den Neuregelungen sind Fahrerlaubnisinhaber der alten Klasse 2 – auch sie müssen als gewerblich tätige Kraftfahrer in Zukunft regelmäßig an der Weiterbildung teilnehmen.

Ausgenommen vom Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz sind u. a. Fahrer von Kraftfahrzeugen zur Notfallrettung sowie Fahrer von Kraftfahrzeugen, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit 45 km/h nicht überschreitet. Auch Fahrer, die auf ihren Arbeitswegen LKW`s führen, um z.B. Werkzeug zu befördern, müssen keine Weiterbildung vorweisen – sofern das Führen des Kraftfahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers ist.

Fragen und Antworten zur neuen Berufskraftfahrer Qualifikation

  1. Wie viel Stunden Weiterbildung muss ein Fahrer innerhalb von 5 Jahren nachweisen, wenn er die Grundqualifikation sowohl für Personenbeförderung als auch für Güterbeförderung behalten will? Dieser Fahrer muss innerhalb von 5 Jahren 35 Stunden Weiterbildung nachweisen. Eine Aufteilung auf die beiden Fachrichtungen ist nicht vorgesehen.

  2. Eine Person will seinen privaten Umzug mit einem LKW Klasse C durchführen. Ist dafür die Grundqualifikation erforderlich?
    Da es sich nicht um gewerbliche Güterbeförderung handelt, muss der Fahrer keine Grundqualifikation nachweisen.

  3. Eine Person hat einen Führerschein der Klasse D und fährt als Aushilfe ab und zu bei einem Busunternehmer in seiner Umgebung. Ist dafür die Grundqualifikation erforderlich? 
    Da es sich hier um eine gewerbliche Personenbeförderung handelt (auch als Aushilfsfahrer), muss der Fahrer eine Grundqualifikation nachweisen.

  4. Bis wann müssen Fahrer in der Personenbeförderung bzw. in der Güterbeförderung die Grundqualifikation nachweisen?
    In der Personenbeförderung mussten alle 35 Stunden Weiterbildung bis September 2013 absolviert sein. Für Neueinsteiger der Klasse D für die gewerbliche Nutzung galt ab September 2008 die Regelung. Sie mussten eine „Beschleunigte Grundqualifikation“ sofort nachweisen.
    In der Güterbeförderung mussten alle 35 Weiterbildungsstunden bis September 2014 nachgewiesen werden. Für Neueinsteiger in die gewerbliche Güterbeförderung mit der Klasse C galt der Nachweis einer „Beschleunigten Grundqualifikation“ ab September 2009.

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